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Gesund und voller Energie mit Ernährung nach traditionell chinesischer Medizin

13.01.2012 | Keine Kommentare
Vorige Woche habe ich Euch hoffentlich Appetit auf Kraftsuppen gemacht. In der traditionellen chinesischen Medizin haben Kraftsuppen große Bedeutung. Ich beschäftige mich seit 12 Jahren mit den alternativmedizinischen Erkenntnissen der Chinesen und habe als Ernährungswissenschafterin viele gute Erfahrungen damit gemacht. Davon berichte ich heute mehr.

Die Beschäftigung mit der Ernährung nach 5 Elementen hat in China 3.000 Jahre Tradition.

Man weiß um die Wirkung der Lebensmittel und die Bedeutung ausgewogener Ernährung für das Wohlbefinden. Es wird so gut wie kein Unterschied zwischen Arznei und Nahrungsmitteln gemacht. Anstelle von „Guten Tag“ sagt man „Hast du gut gegessen?“

Das Wissen über die Heilkraft der Nahrung wurde auch in unserem Kulturkreis lange Zeit gepflegt, bis es in jüngster Zeit in Vergessenheit zu geraten schien. „Lass Nahrung deine Medizin und Medizin deine Nahrung sein“, sagte bereits Hippokrates (ca. 460–370 v. Chr.). Paracelsus und Hildegard von Bingen nutzten Nahrung zur Heilung, indem sie eine energetische Klassifizierung erstellten, die überraschende Parallelen zur chinesischen Lehre aufweist.

In der noch relativ jungen westlichen Ernährungswissenschaft wird Nahrung fast ausschließlich nach quantitativen Gesichtspunkten betrachtet und in Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe aufgeteilt. Erst in jüngster Zeit beginnt man zu untersuchen, warum manche Menschen auf ein und dasselbe Nahrungsmittel ganz unterschiedlich reagieren. Die Traditionelle Chinesische Medizin (abgekürzt: TCM) bietet dafür wertvolle Anregungen. Durch die Kombination beider Ansätze lässt sich die Gesundheit auf bestmögliche Weise erhalten bzw. wieder herstellen.

Die fünf Elemente
Wie die Jahreszeiten aufeinander folgen und wie die menschlichen Entwicklungsstadien einander ablösen, so kreist das Qi nacheinander durch die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – genau in dieser Reihenfolge. Jedem Element werden bestimmte Organe, Sinnesorgane, Geschmäcker, Gerüche, Jahreszeiten, Klima, Farben, Tugenden und Gefühlszustände zugeordnet. Jedes Lebensmittel stärkt und harmonisiert ein bestimmtes Element. Die Zuordnung erfolgt auf Grund des Geschmacks. Manche Nahrung kühlt (Yin), andere erwärmt (Yang) das jeweilige Element und alle diesem zugeschriebenen Organe. Richtig eingesetzt, unterstützen die Lebensmittel unser energetisches Gleichgewicht und stimulieren das Qi.
Dabei werden Bio-Produkte empfohlen, da diese eine bessere Qualität und mehr „Qi“ aufweisen.

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